Füge 2 weitere Artikel hinzu, um dein kostenloses Geschenk freizuschalten.
Kostenloser Artikel.
Gesamt
Empfohlene Ergänzung
Startseite/Compagnon Element 30L 2.0 im Technik-Check: So schützt das IGU-System Objektive unterwegs
Compagnon Element 30L 2.0 im Technik-Check: So schützt das IGU-System Objektive unterwegs
Das Element Backpack 30L 2.0 von Compagnon kommt aus Birkenfeld bei Pforzheim. Es gehört zur Performance Line für Outdoor und Reise. Die Hülle besteht aus recycelten Laminaten. Das Innenleben bilden herausnehmbare IGU-Einheiten. Der Rücken nutzt das CarryLite-System. Stand: 06.10.2026.
Der Rucksack fasst 30 Liter. Er nimmt zwei Vollformat-Bodys und drei bis vier Objektive auf. Ein 16-Zoll-Laptop passt in das separate Fach. Das Leergewicht liegt bei rund 1,9 Kilogramm. Die Maße bleiben unter 55 x 35 x 25 cm.
Die Hülle: X-Pac-Segeltuch und Aquaguard-Reißverschluss
Außen liegt X-Pac-Segeltuch. Das Material stammt aus der Segelherstellung. Drei Schichten sind miteinander laminiert. Eine PET-Folie in der Mitte blockt Wasser. Das Gewebe reißt kaum weiter. Es behält die Form bei Beladung.
An den Abriebstellen sitzt ReGen-Carbon-AX. Die Faser enthält recyceltes Carbon. An den Seiten läuft RE|HD-Ocean-Faser. Sie stammt aus aufbereitetem Meeresplastik. Alle Nähte sind schmal und doppelt gelegt.
Die Reißverschlüsse sind YKK Aquaguard. Eine PU-Lippe liegt über der Zahnkette. Regen perlt ab und läuft über die Leiste. Eine Regenhülle liegt bei. Sie sitzt über Front und Seiten. Der Rücken bleibt frei und belüftet.
Das Innenleben: IGU-Einheiten aus 3D-Mesh
IGU steht für Interior Goal Unit. Der Einsatz ist ein eigener Block. Er lässt sich mit zwei Griffschlaufen herausheben. Die Wände bestehen aus EVA-Schaum. Außen liegt recyceltes 3D-Mesh. Innen liegt glattes Nylon.
Die Trennwände haften per Klett. Sie lassen sich in 2-cm-Schritten versetzen. Ein 70-200 mm f/2.8 steht aufrecht im Block. Der Tubus berührt keine harte Kante. Der Deckel des IGU schließt mit 3 cm Schaum. Der Abstand zum Außendeckel beträgt 15 mm. Der Zwischenraum fängt Stöße ab.
Der Block füllt die Rückwand bis zur halben Höhe. Darüber bleibt Stauraum für Jacke oder Tech Bag mit Zubehörgurten. Der Rucksack wird damit zum Daypack. Der IGU-Block bleibt zu Hause im Regal. Staub dringt dort kaum ein.
Der Haupteingriff liegt an der Rückseite. Der Reißverschluss läuft U-förmig. Der Deckel klappt vollständig auf. Der IGU-Block liegt dann offen. Objektive lassen sich von oben greifen.
Die rechte Seite hat eine zweite Öffnung. Sie führt direkt auf die Kamera mit angesetztem 24-70 mm. Der Verschluss läuft mit einer Hand. Ein Hypalon-Griff dämpft den Zug. Im Test dauerte der Wechsel von geschlossen bis schussbereit 7 Sekunden.
Das Rolltop oben erweitert das Volumen um 5 Liter. Zwei Aluminium-Haken sichern den Überstand. Ein Stativ köchert seitlich. Der Caruba Blackstar 175 mit 4 kg Traglast passt in die Seitentasche. Zwei Kompressionsriemen fixieren die Beine.
Der Tragekomfort: CarryLite-Rücken und ShiftPro-Hüftgurt
Der Rücken nutzt einen Aluminium-Rahmen. Zwei Vertikalstreben verteilen die Last. Das Polster steht 20 mm vom Rückenblech ab. Luft strömt durch den Spalt. Die Schultergurte sind 80 mm breit.
Der Hüftgurt heißt ShiftPro. Er ist 70 mm hoch und gepolstert. Er überträgt 60 Prozent des Gewichts auf die Hüfte. Bei 12 kg Beladung bleiben 4,8 kg auf der Schulter. Der Gurt lässt sich um 12 cm verschieben. Der Rucksack sitzt bei 170 cm und 190 cm Körpergröße stabil.
Der Brustgurt rastet mit Pfeifenschnalle. Der Ersatzgurt für Rucksack-Tragesysteme zeigt den Unterschied: Breite Gurte schneiden weniger ein. Schmale Riemen rutschen bei Schweiß. Das Element bleibt auch nach 6 Stunden auf dem Rücken ruhig.
Praxis: Was das für Objektive bedeutet
Ein Beispiel ist das AstrHori 25 mm F2.8 2x-5x Ultra-Makro für Sony E. Der Tubus fährt 68 mm aus. Die Frontlinse liegt bei 5x frei. Der Fokusring hat 270 Grad Drehweg. Erschütterungen verstellen die Mechanik. Im IGU-Fach liegt das Objektiv in einer 90-mm-Wabe. Die Wände umschließen die Sonnenblende.
Staub dringt über Klettkanten ein. Das 3D-Mesh filtert grobe Partikel. Feine Partikel bleiben im Nylonfutter. Ein Blasebalg entfernt sie in 10 Sekunden. Feuchtigkeit kondensiert an der X-Pac-Folie. Das Innenfutter bleibt trocken. Silica-Beutel im IGU-Deckel nehmen Restfeuchte auf.
X-Pac braucht kein Wachs. Schmutz lässt sich mit feuchtem Tuch entfernen. Salzkrusten nach Küste löst klares Wasser. Die Aquaguard-Lippe braucht Silikon einmal im Jahr. Klettwände halten rund 5.000 Öffnungen.
Compagnon repariert Gurte und Reißverschlüsse in Birkenfeld. Ersatzteile sind bestellbar. Die Performance Line nutzt recycelte Garne. Die Produktion läuft ohne PFC-Beschichtung. Der Rucksack ist damit für lange Nutzung gebaut.
Wer nur Stadt und Studio trägt, nutzt die 7-Liter-Sling aus der gleichen Linie. Wer Tele-Zooms und zwei Bodys trägt, nutzt das Element 30L 2.0. Die IGU-Breite entscheidet über den Schutz. Die Hülle entscheidet über das Klima im Rucksack.